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Surprise Nr. 505

30. Juli bis 12. August 2021

 

Teil 3 der Surprise-#Schuldenserie: Wohlstand dank Schulden

Nach den Profiteuren und den Betroffenen blicken wir nun auf die Makroökonomie: Was bedeutet Schulden machen eigentlich auf Staatsebene? Welche Auswirkungen haben die (teils gerade neu aufgenommenen) #Schulden der Schweiz auf uns Bürger*innen? Diesen Fragen geht Sara Winter Sayilir nach. Sie hat dafür unter anderem mit Ungleichheitsforscherin und Ökonomin Isabel Martinez von der ETH Zürich gesprochen. Zum Beispiel darüber wie die Wirtschaftswissenschaften von Politiker*innen gern als Begründung für unpopuläre Massnahmen herangezogen werden.

Martinez sagt: Schulden seien für die Schweiz derzeit kein Problem, solange die Wirtschaft weiter wachse. Aber können wir denn angesichts von #Klimawandel und Überproduktion immer weiter wachsen?, hat sich Andres Eberhard gefragt und mit Wachstumskritiker*innen gesprochen.

Schliesslich forschen wir ein wenig nach, wie die beiden anscheinend eng verwandten Konzepte von Schuld und Schulden wirklich zusammenhängen. Ist jemand schuldig, weil er Schulden hat? Kann man Schuld auch finanziell abtragen?

Am Schluss vom Blick aufs grosse Ganze bleibt das Gefühl zurück: Es ist komplexer, als wir womöglich begreifen können. Aber es ist wahnsinnig spannend, sich einmal damit zu beschäftigen – und notwendig als Voraussetzung zum Mit- und Weiterdenken darüber, wie wir sozialer und gleichzeitig klimaneutral wirtschaften lernen können.

Ausserdem mit einer Gerichtskolumne von Yvonne Kunz und Priska Wenger, Verkäuferin Seynab Ali Isse über Reaktionen auf ihr Dasein, einem chilligen Text von Fatima Moumouni, Stephan Pörtner in Pfäffikon SZ, einer Veranstaltungsübersicht von Diana Frei und einem Surprise-Porträt von Isabel Mosimann und Klaus Petrus.

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