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Surprise Nr. 513

19. November bis 2. Dezember 2021

Journalist Sebastian Sele war auf einem Seenotrettungsschiff im zentralen Mittelmeer, der «Ocean Viking». Wir lernen den Seenotretter Ralph kennen, einen Philippiner. Für ihn ist die #Seenotrettung ein Job, der seine Familie durchbringt. Gleichzeitig muss er damit klarkommen, dass er immer wieder auch Menschen sterben sieht. Aber eigentlich geht es um ein Europa, das sich nicht zu einer Migrationspolitik durchringen kann, die die Tragödien im Mittelmeer gar nicht erst in diesem Ausmass entstehen liesse.

Peter Conrath ist langjähriger Surprise-Verkäufer und Surprise-Stadtführer. Bis er letztes Jahr eine Hirnblutung hatte: Spital, Reha, #Pflegeheim. Unser Reporter Andres Eberhard hat ihn vor Ort in Schaffhausen besucht – und mit Peters Schwester gesprochen, die jede Woche zweimal durch die ganze Schweiz fährt, um ihren Bruder zu besuchen und zu unterstützen. Mit Bildern von Roland Schmid.

«Who’s next?», fragt das Architekturmuseum der TUM (München) mit seiner Ausstellung über #Obdachlosigkeit, #Architektur und die #Stadt. Mit der Corona-Krise hat sich die Situation der Obdachlosigkeit weltweit zugespitzt. Sie wird in der Ausstellung nicht als eine individuelle Tragödie, sondern als ein Problem der Gesellschaft präsentiert, das systemische Lösungen erfordert. Derweil die Bilder von Projekten für und mit Wohnungs- und Obdachlosen weltweit auch innovative Ansätze zeigen, die Hoffnung machen. Giulia Bernardi hat mit Kurator Daniel Talesnik gesprochen.

Giulia Bernardi hat auch mit Arami Ullón gespprochen, der Regisseurin des Dokfilms Apenas el sol Film, der als offizieller Beitrag von Paraguay ins Oscar-Rennen 2022 geht: Ullón hat den indigenen Ayoreo Mateo Sobode Chiqueño begleitet, der mit einem Kassettenrecorder Geschichten, Lieder und Zeugnisse seines Volkes aufnimmt, um ihre Kultur zu bewahren.

Die einen sind mit dem Kassettenrecorder unterwegs, die anderen greifen zu Kamera, um ihre Kultur zu verteidigen: Vídeo nas Aldeias ist ein brasilianischen Kollektiv indigener Filmemacher*innen, deren Arbeit in der Coalmine in Winterthur zu sehen ist. Besprochen von Monika Bettschen.

Surprise-Verkäufer Nicolas Gabriel schreibt einen Brief an eine*n Unbekannte*n, illustiert von Julia Demierre.

Und immer dabei: Fatima Moumouni, die schreibt, warum Brians Pseudonym «Carlos» lautete. Und Yvonne Kunz, die davon erzählt, was nach dem «Wunder von Riace» kam (nichts Schönes).

Wie immer gestaltet von der Bodara GmbH. Zu kaufen bis am 2. Dezember bei unseren rund 450 Verkäufer*innen auf der #Strasse

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